Energie und Umwelt

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Die geplanten Temine in 2019.

25 . Febr. (statt 4. März), 8. April, 6. Mai, 3. Juni, 1. Juli,  im Aug. keine Sitzung, 2. Sept.,  7. Okt, 4. Nov. und 2. Dez.

Bitte melden sie sich an, es kommt in Ausnahme fällen vor, dass ein geplanter Termin verschoben wird. Adressen am Ende des Beitrags – danach die Grundsatzposition zur Energiewende

Arbeitskreis Energie und Umwelt stellt sich vor:

Der hohe Einsatz an fossiler und atomarer Energie in unserer heutigen Zeit, schädigt das Klima massiv und birgt große Gefahren bis hin zur Unbewohnbarkeit von ganzen Landstrichen. Energie einzusparen, sie effizient zu nutzen und erneuerbar zu erzeugen, gehören zu den wichtigsten und weitreichendsten Herausforderungen unserer Zeit. Der Arbeitskreis Energie und Umwelt, der sich 1986, in der Folge des Reaktorunfalls von Tschernobyl gebildet hat, beschäftigt sich mit den verschiedensten Themen rund um Energiegewinnung, -verbrauch und -politik. Er versucht das Bewusstsein für Energiefragen und den Klimawandel in der Bevölkerung und bei politischen Entscheidern zu schärfenAK Energie 500

In Vorträgen und Informations- Veranstaltungen klärt der Arbeitskreis die interessierten Bürger über Energiesparmöglichkeiten, Energieeffizienz und die Produktion von Energie aus erneuerbaren Energieträgern auf. Daneben wirkt er immer wieder auf die Kommunalpolitik, besonders der Stadt Bad Mergentheim, und auf die örtlichen Energieanbieter ein. Zurzeit engagieren sich etwa zehn Personen aktiv und regelmäßig im Arbeitskreis – weitere Interessenten sind herzlich willkommen.

Monatliche Treffen zum Informationsaustausch, zur Planung von eigenen Veranstaltungen und zur Information über Termine von Veranstaltungen speziell in der Region über Energiethemen und -politik sowie über Klimaentwicklungen und -politik.

Die Treffen des Arbeitskreises finden – in der Regel – im Umweltzentrum, Herrenmühlstr. 24 (Bahnübergang zum Kurpark) der Naturschutzgruppe Taubergrund, jeden ersten Mo. im Monat um 20 Uhr, statt.

Ansprechpartner:
Manfred Gaupp
Heinrich-v. Hohenlohe-Str. 2
97980 Bad Mergentheim
Tel 07931-41746
m.gaupp@naturschutz-taubergrund.de

Hansjörg Keyl
Schwalbenweg 11

97990 Weikersheim
Tel 07934-7723
h.keyl@naturschutz-taubergrund.de

Elmar Patermann
Engelsbergstr. 25
97980 Bad Mergentheim-Markelsheim
Tel 07931 45960
e.patermann@naturschutz-taubergrund.de

Grundsatzposition Energiewende

Vor fast 40 Jahren hat das Ökoinstitut den Anfang gemacht

Der Begriff Energiewende stammt vom Ökoinstitut, Freiburg. In einem Buch bzw. in einer Studie hat es bereits 1980 aufgezeigt warum die Energiewende wichtig ist und dass es ohne fossile Energien und ohne Atomkraft gehen kann wenn wir unseren Energiebedarf halbieren.

Nach dem Gau in Tschernobyl (1986) hat das Ökoinstitut Energiewende-Gruppen initiiert und in der Naturschutzgruppe entstand der Arbeitskreis Energie und Umwelt. Direkter Anlass war die damals sehr greifbare Gefahr durch die Atomkraft. Aber es ging auch um die Endlichkeit der fossilen Energien Kohle, Öl und Erdgas und damit zusammenhängend um die Verschärfung der weltweiten Konfliktsituation bei der Verknappung der fossilen Energien. – Die Sorge um die Klimaerwärmung kam später noch dazu.

Bis heute sind die Positionen für die Energiewende gleich geblieben

Das Engagement für die Energiewende hat sich bis heute nicht verändert – nicht beim Ökoinstitut (www.energiewende.de) und nicht beim Arbeitskreis Energie und Umwelt. Und die Naturschutzgruppe Taubergrund vertritt diese Position heute zusammen mit dem BUND (www.bund.net/energiewende/) und praktisch allen Naturschutzverbänden.

Wesentliche Begründung dafür sind die Erkenntnisse des Weltklimarates zum Zusammenhang zwischen der massiven Nutzung der fossilen Energien und der Klimaerwärmung. Die heute schon spürbaren und negativen Auswirkungen des Klimawandels auf Mensch und Umwelt machen die Sache sehr aktuell.

Aber auch heute geht es nicht nur um das Klima, es geht noch immer auch um die Endlichkeit der fossilen Energien mit allen Problemen die weltweit mit deren Verknappung zusammen hängen. Und nicht zuletzt geht es bei der Atomenergie um die Strahlengefahr für uns und fast unendlich viele Generationen nach uns. Für die Atomabfälle aus der Kernkraft sind geeignete Endlagerstätten ja noch nicht mal gefunden worden – wohl auch weil niemand diese haben und unendlich lange bewachen will.

Es geht um eine weltweite Dimension

Die Klimaerwärmung ist ein globales Problem. Gerade die Entwicklungsländer im Süden der Erdkugel sind von der Klimaerwärmung häufig am härtesten betroffen – obwohl sie im Vergleich zu den Industriestaaten am wenigsten dazu beitragen.

Und immer geht es bei der Energiewende auch um den Zusammenhang zur wachsenden Weltbevölkerung , d.h. um die weitere Zunahme des Energiehungers weltweit. Denn die sich entwickelnden Staaten orientieren sich am Verhalten der reichen Industriestaaten, sie wollen leben und handeln wie wir mit den gleichen Rechten. Und das obwohl die Industriestaaten sich bisher zunehmend weg entwickelt haben vom dem was unsere Erde nachhaltig und schadlos leisten kann.

Es ist sehr negativ, dass führende Industrieländer der Welt damit ein sehr schlechtes Vorbild bieten. Und deshalb ist es global gesehen auch keineswegs belanglos wie wir uns hier zu Lande – in einem der führenden Industrieländer – in Sachen Energie verhalten!

Die Energiewende als Dreiklang verstehen

Die Energiewende besteht aus drei wichtigen Bereichen beim Umgang mit der Energie (dreimal E):  Einsparung  –  Effizienz  – und Erneuerbare Energien.

Die Energiewende besteht also keinesfalls nur aus dem Umstieg von den fossilen Energien Kohle , Erdöl und Erdgas auf die erneuerbaren Energien z.B. Windkraft und Solarstrom. – Im Gegenteil, ohne die Halbierung des Energieverbrauchs durch einen sehr viel sparsamen Umgang mit der Energie und eine viel höhere Energieeffizienz bei Geräten und Gebäuden kann die Energiewende nicht gelingen. Die Halbierung des Energieverbrauchs ist entscheidend – auch wenn derzeit davon nicht so viel zu hören ist. Wichtig dabei ist, dass die Verbrauchsminderung nicht nur beim traditionellen Stromverbrauch erfolgt, sondern ebenso beim Heizen und bei der Mobilität.

Ein Ansatz dazu ist die aktuelle Elektro-Mobilität, aber sie kann nur ein Ansatz sein von vielen und dazu gehört auch der vermehrte Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel. Aber ganz wichtig: Ohne den Strom aus erneuerbaren Energien wäre die Elektro-Mobilität allenfalls ein äußerst geringer Beitrag zum Fortschritt in der Energiewende.

Die Energiewende ist ein Arbeitsbereich der Naturschutzgruppe

Der Arbeitskreis Energie und Umwelt ist Teil der Naturschutzgruppe Taubergrund. Beackert werden hier alle drei oben genannten Bereiche der Energiewende. Im letzten Jahr ging es z.B. um die Auswirkungen unserer Ernährungsgewohnheiten auf den Energieverbrauch. Und natürlich ist wegen der Fluktuation der erneuerbaren Energien auch die Energie-Speicherung ein hochaktuelles Thema. Wir hoffen auf das Gelingen der Energiewende auch wenn sie eine große Herausforderung für unsere Gesellschaft darstellt. – Um Schäden für die Menschen und an seiner Umwelt zu minimieren gibt es aus unserer Sicht dazu keine sinnvolle Alternative.

Wir würden uns freuen, wenn weitere Mitglieder zum Arbeitskreis Energie und Umwelt zustoßen würden. Wir treffen uns monatlich, meist am ersten Montag des Monats, im Umweltzentrum der Naturschutzgruppe in Bad Mergentheim. Bitte anrufen bei 07931 41746, 07931 45960 oder 07934 7723.

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